Ich lasse mir in letzter Zeit viele Beiträge durch den Kopf gehen, bevor ich etwas schreibe. Thomas hat es eigentlich auf den Punkt gebracht, lieber Jochen.
Du fotografierst DEIN Leben aus DEINER Sicht, bist zufrieden damit und das ist gut so. Deine Bilder sind zeigenswert, alleine aus der Tatsache heraus, daß wir alle etwas daraus lernen können, und die Vorzüge der modernen digitalen Fotografie genießen.
Schau mal, ich sehe unseren aktuellen Stand der digitalen Fotografie wie Kochen. Ich kaufe meine Zutaten, das sind deine Motive, nehme sie mit nachhause, hier kommt dein Labor ins Spiel und bereite sie zu. Natürlich ist der Vergleich mangelhaft, weil unsere Mütter und Großmütter auch schon kochen konnten, trotzdem will ich diesen Vergleich ziehen.
Ich bereite die Zutaten nicht nur vor, ich würze das Mahl nach meinen Wünschen, und genau hier kommt die Digitaltechnik ins Spiel. DU magst keine große Vorliebe für Nachbearbeitungen aller Art haben, FÜR MICH sind sie essentiell. Ich möchte ein gutes Bild, in der Kamera geboren, betrachten, und dann entscheiden - Maggi oder reicht Salz und Pfeffer.
Da meine Vorliebe für Buntes hinlänglich bekannt ist, verbiete ich dem Hersteller des Mediums, hier dem, der den Film produziert, mir die Farbwahl und das Korn vorschreiben zu wollen. Ich esse nicht jeden Tag Spätzle mit Kartoffelsalat, genau so sprunghaft sind meine Vorlieben, heute mehrgängiges Menü, morgen Hühnerbrühe. Die Möglichkeiten sind unermesslich und mir täte es leid, die gesamte Vorgehensweise auf den Tag des Erwerbs des Films einschränken zu müssen ...
Wolfgang aka Donalfredo Wenn die 24 Stunden des Tages nicht ausreichen, nehme ich die Nacht dazu - Carpe noctem - nutze die Nacht
Das Thema ist subjektiv und individuell, daher möchte ich gar nicht so viel dazu schreiben. Wir sind hier beim Anfang der Kleinbild Analog Photographie, und das ist erst die Grundsuppe, quasi ein Fond, beschichtet wurde von Millimeter bis zu Metergroßen Platten, zig Vergrößerungs Objektiven und Chemie Rezepten und Papieren oder Glasscheiben. Das handwerkliche muss man mögen, back to the roots. Ich habe so in den Siebzigern angefangen, mit der Foto AG in der Schule. Mein letzter Film ist jetzt eine Woche beim Rossmann zur Entwicklung weil mir die Qualität von DM mit Cewe nicht gefiel, und meinFilmlab zu teuer für mich ist und ich ein Staubfänger bin wenn ich's selber mache. Ich will mich auch nicht mehr einschränken müssen, digital kann halt mehr, beim Analogen werden nur mehr Sinne angesprochen, das kann man riechen, fassen und hören aber am Ende kann ich digital auch so einen Bildlook erzeugen wenn ich denn will. Ich fotografiere ab und zu analog aus Nostalgiegründen oder schöner Hardware, aber eine Religion würde ich nicht daraus machen. Aber jeder tickt anders, jeder nach seiner Facon.
Grüße Peter
"12 gute Fotos im Jahr sind eine gute Ausbeute". Ansel Adams
Das unperfekte kann doch in der heutigen Zeit das perfekte sein
Die Jugend rennt mit neu entwickelten Instax Kameras herum und erfreut sich an Mini-Mini Polaroid ähnlichen Abzügen...
Das was Joken beschreibt, ist doch einfach, nach bestem Können und Wissen outdoor Bilder machen und diese so wie sie geworden sind zu akzeptieren. Ich finde das nicht schlecht, man kann auch dabei sich selbst immer wieder verbessern, sowohl analog, als auch digital.
Gruß Torsten
Entdecke die Welt durch meine Augen auf 🖝www.viewpix.de.
Mein Beitrag weiter oben sollte nicht als Kritik verstanden werden. Es ist ein outing, wie ich die fotografische Welt sehe und FÜR MICH interpretiere. Es gab Zeiten, da hätte ich meine schöne Minolta XD-7 niemals nicht verkauft. Mit ihr waren Erinnerungen verbunden an meine analoge Zeit.
Da ICH aber nicht bereit bin, diese Schritte zurück zu gehen, habe ich sie an jemanden übergeben, der Spaß damit hat, Freude empfindet ...
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Zitat von donalfredo im Beitrag #19Mein Beitrag weiter oben sollte nicht als Kritik verstanden werden.
Hätte ich jetzt auch nicht so aufgefasst
Ich wollte nur darlegen, dass ich Joken verstehe und das ja auch in der digitalen Welt ähnlich betreibe. Fuji JPEG's sooc... hier und da mal Tonwerte anpassen, entweder mit einer Handyapp, oder am PC und auch mal direkt in der FujiFilm Kamera.
Ciao Torsten
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Ich bin da vielleicht etwas abartig veranlagt. Die Nachbereitung meiner Bilder macht mir großen Spaß. Mein Problem? Wenn ich soviel Geld wie Zeit hätte ...
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